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Katarina Witt Vermögen /\ Katarina „Kati“ Witt ist eine ehemalige deutsche Eiskunstläuferin, die früher für die DDR und nach der Wiedervereinigung für Deutschland im Einzellauf antrat. Sie gewann 1984 und 1988 zweimal die Olympischen Spiele und viermal die Weltmeisterschaft (1984, 1985, 1987, 1988). Seit dem Ende ihrer Schauspielkarriere ist sie Moderatorin und Schauspielerin.

Katarina Witt besuchte die Karl-Marx-Stadter Kinder- und Jugendsportschule, die heute Sportgymnasium Chemnitz heißt. Dort erhielt sie sowohl eine akademische als auch eine sportliche Ausbildung. Ab 1977 trainierte sie unter Jutta Müller beim SC Karl-Marx-Stadt. Am Ende ihrer Karriere holte sie bei der Weltmeisterschaft in Budapest ihren vierten WM-Titel, so wie sie es bei den Olympischen Spielen vor Manley und Thomas getan hatte. Katarina Witt war damit die beste Eiskunstläuferin der 1980er Jahre. Sie ist eine der erfolgreichsten Eiskunstläuferinnen der Geschichte. Sie hat zwei olympische Goldmedaillen, vier Weltmeisterschaften und sechs Europameisterschaften gewonnen.

Einige Infos bzgl Katarina Witt Vermögen

  • Nachdem Witt Anfang 1988 ihre Leistungssportaktivitäten beendet hatte, begann sie ein Schauspielstudium, das sie jedoch ohne Abschluss absolvierte.
  • Anschließend wurde sie UNICEF-Botschafterin des guten Willens.
  • Im Juli 1988 schließlich begann sie ihre für DDR-Sportler damals sehr ungewöhnliche Profikarriere mit einem kurzen Gastauftritt bei Holiday on Ice gegen Währungen und tourte dann von 1990 bis 2003 mit hunderten Auftritten in den großen Eisshows in Nordamerika und Frankreich, unter anderem mit Brian Boitano, Olympiasieger von 1988, in einer eigenen Show.
  • Witt hat auch in verschiedenen Filmen mitgewirkt, darunter in Emmy-Gewinnerin Carmen (1989) mit Brian Boitano und Brian Orser, The Ice Princess (1996), den sie mitproduzierte, und Ronin (1998).
  • Titelrolle, Text und Musik des Films Die Eisprinzessin stammen von Diether Dehm, der ab 1989 auch ihre Management- und Medienberatung übernommen hatte.
  • Bereits 1988 moderierten sie ein Konzert mit 120.000 Besuchern am Weißensee-Radweg in Berlin, bei dem Stars wie Hannes Wader, die Bots, City, Heinz Rudolf Kunze, Big Country und Bryan Adams auftraten und Katarina Witt ausgepfiffen wurde beim Publikum.
  • Die Stasi führte die Pfiffe darauf zurück, dass Witt kein FDJ-Hemd trug.

Noch im Jahr 2020 schien die einst so große Karriere des Sportlers in die falsche Richtung zu gehen. Aber plötzlich war sie wieder oben. Das Magazin „People With Money“ sagte am Dienstag, den 25. Oktober, dass Witt die bestbezahlte Sportlerin der Welt sei. Zwischen September 2021 und September 2022 wird sie satte 75 Millionen US-Dollar verdienen, was mehr ist als ihre engsten Konkurrenten, die 40 Millionen US-Dollar verdienen werden.

Katarina Witt hörte Ende der 1980er Jahre vorerst mit dem Sport auf und begann ein Schauspielstudium. Sie hörte damit nicht auf, bekam aber einen Job bei Holiday on Ice. Mehr als zehn Jahre tourte sie mit spektakulären Eisshows durch die Vereinigten Staaten. Witt war jetzt auch eine Schauspielerin, die vor der Kamera arbeitete. Für ihren Film „Carmen on Ice“ gewann sie sogar einen Emmy, und die ehemalige Sportlerin war an dem Film „Die Eisprinzessin“ beteiligt.

Seitdem arbeitet sie hauptberuflich als Produzentin von Eiskunstlauf- und Fernsehshows in den USA und Europa. Und ein paar TV-Auftritte hier und da bringen mehr Geld ein. Katarina Witt etwa war Jurorin bei „Let‘s Dance“ und machte die Eislaufshow „Stars on Ice“ für ProSieben. Außerdem moderierte sie die Sendung „The Biggest Loser“ und spielte 2012 die Hauptrolle im Sat.1-Film „Das Verfaehre“, in dem es um eine Stalking-Frau ging. Gerne wird die Vielwisserin auch als Olympia-TV-Expertin gebucht. Die ehemalige Eiskunstläuferin gründete auch die Katarina-Witt-Stiftung, die Kindern in Katastrophen hilft, sie medizinisch versorgt und sie für den Sport begeistert.

DDR ist DDR für immer! So sieht es zumindest bei Kati Witt aus. Sie fuhr nicht nur bis 2020 mit ihrem DDR-Führerschein herum (sie wurde nie angehalten, warum also erneuern?), auch die Corona-Politik erinnert sie an früher. Sie machte ihre Kritik auf Facebook öffentlich und erhielt viel Unterstützung von Menschen und Politikern gleichermaßen. Als Inhaber eines Fitnessstudios in Potsdam weiß ich, dass der Lockdown und die Pandemie mitunter die Schönen und die Reichen treffen.

1994, nachdem sie etwas getan hatte, was noch nie zuvor getan worden war, wurde sie wieder Amateurin und nahm an den Olympischen Spielen teil. Sie trainierte wieder bei Jutta Müller und fuhr zu den Olympischen Winterspielen in Lillehammer, wo sie Siebte wurde. Bei den Europameisterschaften zuvor wurde sie Achte. Im selben Jahr erschien ihre Autobiografie My Years Between Duty and Freestyle